ÜBERSÄUERUNG

Übersäuerung, eines der häufigsten Gesundheitsrisiken von heute, ist wie nie zuvor ein aktuelles Thema. Wissenschaftliche Untersuchungen unterstreichen die schockierende Feststellung, dass etwa acht von zehn Menschen hierzulande ein gestörtes Säure-Basen-Gleichgewicht haben, also übersäuert sind. Dazu gehören auch immer mehr Kinder, die durch falsche Ernährung – zu süß, zu fett, zu viel – nicht nur übergewichtig werden, sondern ihre Basendepots aufbrauchen und schon als Jugendliche derart übersäuert sind, dass sie damit einer Vielzahl von Krankheiten Einlass gewähren. Falsche Ernährung und unsere heutigen Essgewohnheiten können als Hauptursachen für die schleichende Übersäuerung angesehen werden.

Bei einem chronischen Mangel an Säure-neutralisierende Substanzen wie Mineralstoffen und Spurenelementen übersäuert der Organismus. Eine der Lösungen des Körpers, das Schlimmste abzuwenden (die Übersäuerung des Blutes) besteht darin, säurehaltige Substanzen aus dem Blutkreislauf zu entfernen und in scheinbar weniger empfindliche Bereiche des Bindegewebes als Schlacken zu deponieren. Dort sollen sie vorübergehend lagern, bis sie durch eine Basenflut wieder ausgeschwemmt werden. In einem übersäuerten Organismus wird die Deponie meist zum Endlager, Schlacken verhärten und führen zu Durchblutungsstörungen und bilden die Basis für viele Krankheiten. Um einer Übersäuerung des Körpers vorzubeugen und entgegen zu wirken, empfiehlt sich eine Ernährung mit sehr viel Gemüse, da sich dieses bei der Verdauung basen-bildend verhält. Langsam und sorgfältig produziert, liefert das Gemüse einen hohen Anteil an Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen. Hervorzuheben sind im Speziellen die Gurke und der schwarze Rettich, die aussergewöhnlich basisch wirken.

Mit der wöchentlichen Belieferung von frischem, naturnah produziertem Gemüse sind Sie auf einem guten Weg, einen entscheidenden Beitrag zur Erhaltung Ihrer Gesundheit zu leisten.

Liste der basischen und sauren Lebensmittel als PDF

BALLASTSTOFFE

Ich möchte Ihnen Wissenswertes über ganz wichtige Bestandteile von Gemüsepflanzen näherbringen. Ein Teil dieser vielen Inhaltsstoffe sind die Ballaststoffe, auch Rohfaserverbindungen genannt. Das Grundgerüst von Pflanzen besteht aus diesen Verbindungen, sie sind rein mechanisch dafür verantwortlich, dass so eine Gemüsepflanze steht und nicht umfällt, man könnte sagen, sie bilden die Architektur, das Aussehen, die Stabilität.

Der wesentliche Sinn ist aber, dass diese Ballaststoffe durch den Magen, Dünndarm in den Dickdarm wandern und dort befindet sich die Darmflora, ein Sammelsurium aus vielen verschiedenen Bakterien. Diese benötigen unbedingt als Ernährungsgrundlage genau diese Rohfasern. Geht es den Darmbakterien gut, weil wir viel Gemüse, Kräuter, Obst und Vollkorn essen, dann helfen diese die Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente aus dem Nahrungsbrei besser aufzuspalten. Sind die Darmbakterien schlecht genährt können diese Vitalstoffe nur zum Teil resorbiert werden. Hat der Körper zuwenig Vitalstoffe wird er krank, beginnend an der schwächsten Stelle. Bitte seien Sie sich bewußt, dass in Fertiggerichten, minderwertigen Nudeln, Brot (mit ausgemahlenem Mehl produziert), Säften usw. genau diese wichtigen Ballaststoffe fehlen.